Dienstag, 1. November 2011

Die beste entscheidung meines Lebens?!

Hola mi amigos!

Es ist wieder mal viel Zeit verstrichen seit meinem letzten Post.

Gestern war Halloween und ich bin mit Tobi, Steven, Kyle und Chris zur 4th avenue gefahren, wo wir ein unglaubliches Burgerrestaurant entdeckt haben. Nix mit suesses oder saures, wir moegens herzhaft ;) Und da sind wir schon bei meinem ersten gestaendniss: Ich bin Vegetarierin!! Und ich bin sehr gluecklich damit. Ich vermisse Fleisch noch nicht mal! ABER ich wuerde niemals meinen geliebten Fisch aufgeben. Fisch is ja kein Fleisch ... :D Deswegen hatte ich auch nur Fritten und nen Salat, war auch lecker.

Erinnert ihr euch noch an meinen emotionalen Breakdown von vor 2 Moaten oder so? Wo ich meinte, dass ich mich einfach nicht mit Amerikanern anfreunden koennte? Nun, ich habe hier jetzt mehr Freunde als in Deutschland. Ich kenne nicht halb so viele Leute hier, aber die die ich kenne habe ich einen Grund, sie Freunde zu nennen.

Tschuldigung, wegen meinem komischen Deutsch,meine Grammatik wird immer schlechter. Ich hab Angst, dass ich kaum noch 2 saetze hervorbringe, wenn ich dann mal wieder daheim bin. Und da sind wir schon beim naechsten Thema dieses Abends, welches sich auf den Titel bezieht und vielleicht am besten mit einem Stueck meines Tagebuchs zu beschreiben ist:

Ich vermisse Deutschland sehr. Ich habe hier viele Freunde, eine Familie, Tiere um mich herrum genauso wie Natur. Ich habe hier alles, was ich will. Das Problem ist nur, dass ich davon 10x mehr, dass ich es besser in Deutschland habe. Ich hatte all diese Geschenke in Deutschland, ich hab sie nur nicht genutzt, ich war nicht dankbar dafuer. Ich hab sie als selbstverstaendlich angenommen. Haette ich dieses Auslandsjahr nicht, waere ich wahrscheinlich immer noch ungluecklich mit allem, wuerde ich wahrscheinlich immer noch am Tag meines 18. Geburtstags ausziehen wollen, haette ich wahrscheinlich immer noch kein Leben. Jetzt kenne ich mich, meine Grenzen und den Umstand, dass ich diese Grenzen beliebig verschieben kann, wenn ich nur will. Ich habe gelernt zu leben. Ich habe Ziele, und ich werde sie realisieren. Mein grosser Psychologietraum besteht immer noch und ich weiss, dass ich diesen Traum verwirklichen werde, eines Tages. Vielleicht kann ich wirklich sagen, dass dieses Auslandsjahr das beste meines Lebens war.

Eigentlich hab ich nicht grosse Lust, hierzu noch etwas hinzuzufuegen, deswegen verabschiede ich mich an dieser Stelle.

Machts gut,
eure Karo.

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