So, da bin ich wieder! Es sind 4 Tage verstrichen seit meinem letzten Post, aber es kommt mir vor wie vier Wochen.
Also gut: Letzten Mittwoch hab ich den ganzen Tag mit meiner Gastschwester verbracht. Ich kann keinen wirklichen Draht zu ihr finden, wir koennen zwar nett plaudern und uns verbindet auch recht viel, aber ich hab das Gefuehl, dass sie mich als Eindringling sieht, was ich ja auch gewissermassen bin. Trotzdem war der Tag mit ihr wirklich lustig! Zuerst haben wir unseren Musikgeschmack verglichen, was ca 3 Stunden gedauert hat, da wir uns gegenseitig alles moegliche gezeigt haben. I`m afraid! Die kennen hier kein Kasabian oder die Arctic Monkeys!! Die hab ich ihr dann gleich gezeigt, hab aber leider ein falsches Video von den Arctics gewaehlt. Ich glaub, jetzt denkt sie, dass ich Drogen konsumiere :o Danach hat sie mir das Spiel "Rockstar" auf der Wii praesentiert und nach ca einer Stunde hatte ich den Bogen raus mit dem "Schlagzeug", sodass wir eine "Band" gegruendet haben nd nun duch Amerika "touren"... was tut man nicht alles um sich naeher zu kommen?!
Am naechsten Tag hatte sie einen Orientationday in ihrer Schule und meine Gasteltern mussten arbeiten, sodass ich entweder alleine zu Hause bleiben, oder zu Oma fahren konnte. Letzteres hab ich dann gewaehlt. Wie, also Oma und ich, sind wandern gegangen, fuer 4 Stunden. Auf den steilesten Berg. In der Sonne Arizonas. Halleluja, ich war fertig. Aber der Ausblick hat sich sowas von gelohnt. Leider hatte ich zu der Zeit noch nicht meine Kamera, aber ich werd das sicher noch mal machen, sodass es auch mal ein Foto gibt. (Apropo, ich versuch gleich mein, ein Foto von mir mit meiner Gastfamilie bei meiner Ankunft hochzuladen.) Ich bewundere diese Frau, sie ist 75 und faehrt jeden zweiten Tag ca 30 Meilen mit dem Fahrrad, geht einmal in Monat wandern und ansonsten joggt sie. Als wir wieder bei Oma waren, MUSSTE ich einfach in den Pool und ich glaub, ich hab mich noch nie besser gefuehlt. Dann gabs wieder fabelhaften Salat und Curryreis. Ich fuehle mich eher wie im Urlaub, als im normalen Leben.
Und dann kam der Freitag, mein erster Schultag... ich war selten so aufgeregt wie an dem Tag. Die erste Herrausforderung war, meinen Stundenplan zu bekommen, aber mein Gastvater war bei mir, sodass wir auch das nach einigem hin-und-her geschafft haben. Hier ist er: Physik, Government (Regierung), Intro. into Engineering (Grundkurs Ingenieur),Mathe, Lunch, Englisch, Phisosophie. IiE will ich mit Psychologie tauschen, aber ansonsten ist der Plan top. Als naechstes solle ich meinen Laptop bekommen und waehrend ich gewartet habe, das die Sekretaerin einen Jungen aus der 12ten gerufen, mit welchem ich die ersten beiden Stunden habe, sodass er mir alles zeigen konnte. Ueber ihn hab ich dann ganz viele andere Leute kennengelernt, wirkten alle sehr nett. Da ich ne Austauschschuelerin bin, hab ich noch keinen Laptop bekommen, allerdings hab ich so alle anderen Austauschschueler getroffen, die ebenfalls auf ihren Rechner gewartet haben. Soweit ich weiss, sind wir 5 Maedchen und ein Junge. Die Meadels wirkten total nett, besonders eine aus Norwegen. Ich muss sagen, dass ich die "einheimischen" Jungs sympathischer fand als die Maedchen, aber das ist bei mir ,glaub ich, normal :D
Es gibt hier unheimlich viele Leute mit deutschen Wurzeln, oder Leute , die selber mal dort gewohnt haben.
Die Faecher sind alle toll, alsser Intro. into Engineering, aber wie gesagt, ich wechsel es. Zum Lunch sassen wir 5 Meadels dann zusammen und es kamen unglaublich viele Leute hinzu, die einfach mit uns reden wollten.
Ich kann den Tag nicht so wirkich beschreiben, aber ich war sehr gluecklich. Nur die Rueckfahrt ist etwas kompliziert. Ich muss zur Schule meiner Gastschwester fahren, sie dort abholen, dann 20 Minuten auf den Bus warten um dann noch einmal umzusteigen. Und diese Busse sind VERDAMMT laut, zumindest die Insassen -.-
Das Wochenende war ziemlich ereignisreich: Am Samstag bin ich mit meiner Gastschwester und deren Freundin in der Mall shoppen gegangen, sehr witztig. Danach haben wir die Mutter meines Gastvaters besucht. Auch sie sit sehr nett und vor allem pfiffig. Anders kann man diese Frau nicht beschreiben. Danach gings mal wieder in den Pool. Am Abend hab ich mir dann saemtliche Nachrichten aus aller Welt reingezogen, da mein Governmentteacher mir gesteckt hat, dass wir am Montag einen Test schreiben und ich keine Panik bekommen soll. Der hat gut reden :/
Dabei hatte ich dann ein sehr interessantes Gespraech mit meinem Gastvater, ueber Politik, Wirtschaft, all sowas halt und ich muss sagen, dass er sehr vernuenftig und tiefsinnig ist.
Den Sonntag haben wir zuerst mit Hausarbeit und dann mit weiteren Eikaeufen verbracht. Da hier im Haus 4 Hunde und eine Katze leben, sind ueberall Haare. Und die Amerikaner habens nicht so mit dem Putzen. Und da ich es sehr gerne sauber habe, hab ich kurzerhang die Boeden uebernommen. Ich hab allein mit dem Staubsauger einandhalb Beutel mit Sand und Haaren vollgekriegt... Jetzt weiss ich zumindest, dass es sauber ist. Danach gings in ein riesiges Einkaufscenter ca 60 Meilen von hier entfernt. Allerdings haben meine beiden Kreditkarten gestreikt, weswegen ich ertmal Deutschland kontaktieren muss, da ich nun ueberhaupt kein Geld zur Verfuegung habe. Am Abend haben meine Gastschwester und ich zusammen Gemuese-Lasangne gemacht, war sehr lecker. Oh man, mit dem Essen ist das hier so ne Sache. Zuerst hab ich drei Kilo abgenommen, weiss nicht warum. Ich hab normal gegessen usw. Durch das Wochenende, an welchem mein Gastvater das Essen gemacht hat, besonders morgens, hab ich 3 Kilo wieder drauf. Ich versuch jetzt jeden Morgen vor der Schule joggen zu gehen und in ein paar Wochen mal mit meiner Gastfamilie ueber Essen zu sprechen, da das hier ziiiieemlich fettig war.
Ok, das wars von mir.
Morgen beginnt meine erste Schulwoche und ich freu mich tierisch.
Hoffe, ich finde zwischen all den Hausaufgaben, Gitarrenstunden und Sport noch die Zeit, euch zu schreiben.
Liebe Gruesse aus Arizona,
eure Karo.
Sonntag, 24. Juli 2011
Dienstag, 19. Juli 2011
Die ersten Tage
Der Flug war wirklich anstrengend!
Es lief zwar alles glatt, ich habe keine Papiere vergessen, (yey :D ) aber der Flug von Frankfurt nach L.A war eklig. Ich bin eingeschafen und aufgewacht in der Hoffnung, vielleicht 4 Stunden geschlafen zu haben, dabei wars ne halbe :( Jede Stunde hat so ein kleines Kind geschrieen, was das Zeug haelt, man haette die Uhr danach stellen koennen. Doch das alles vergisst man schnell, wenn man ploetzlich seiner Gastfamilie gegenueber steht, welche nen Plakat, Blumen und ein wundervolles Willkommenslaecheln auf den Lippen bereithaelt. Da standen meine Betreuerin, mein Gastvater, meine Gastmutter und eine meiner Gastschwestern. Die andere arbeitet in einem Sommercamp in den Bergen und kommt erst naechste Woche wieder. Die vier haben mich sehr herzlich aufgenommen. Da ich die letzten Tage in Berlin ziemlich lange auf war, hatte ich keine wirklichen Probleme mit der Zeitumstellung. Als wir dann hier zu Hause ankamen, hab ich zuerst natuerlich mein Zimmer gesehen, es ist wundervoll. Dabei hab ich auch die vier Hunde kennengelernt, die hier auch wohnen. Einer von ihnen ist wirklich.. also ich meine WIRKLICH fett, man koennte dem Vieh einen Sattel umlegen!! Meine Familie ist sehr tierlieb, sie besitzt ausserdem noch neine Katze, Fischchen und 3 Pferde.Wir haben kurz geredet, wies mir halt so geht, wie mein Flug war etc. Ich komm gut mit dem Englisch zurecht, aber mir fehlen oft die Worte. Nachdem ich dann das ganze Haus gesehen habe, welches wirklich gross ist, gings dann ab ins Bettchen. Am naechsten Tag sind wir dann erstmal zu meiner neuen Schule gefahren, um mich anzumelden, da sie schon diesen Freitag beginnt. Nachdem wir unsere Dokumente abgegeben haben, hiess es, dass wir spaeter wiederkommen sollen. Also gings erstmal ins Target, einen rieigen Supermarkt, wo wir alle moeglichen Besorgungen gemacht haben. Dann sind wir essen gegangen um anschliessend mein handy USA-tauglich zu machen. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, sind wir kurz bei Oma und Opa, so werden die Eltern meiner Gastmutter genannt, gefahren. Zwei sehr sehr sehr sympatische Personen, es war unglaublich. Da die beiden aus Deutschland sind, hab ich mich gleich ein bisschen heimischer gefuehlt. Ich vermisse meine Familie und meine Freunde (falls ihr das lest: ich denke sehr oft an euch, in Liebe) und wenn man dann Leuten begenet, die dir so vertraut vorkommen ist es viel leichter. Oma hat mir sofort gesagt, dass ich immer zu ihr kommen kann, wenn ich Probleme habe oder einfach nur reden weil, da sie weiss, wie man sich bei so einem Auslandsjahr fuehlt, sie war ein Jahr in Grossbrittanien. Nach dieser tollen egenung gings dann ab zu meiner High School, wo ich meinen Stundenplan aussuchen wurfte. Jaaaa, aussuchen :D Ich habe drei Pflichtfaecher, Mathe, Englisch und american History und zusaetzlich hab ich dann noch engineering, also Ingenieuwissenschaften, physics, also Physik, philosophy und psychology genommen. Ich bin sehr zufrieden damit, da es mal was anderes ist, aber vor allem, da mich die ganzen Dinge total interessieren. Fuer den Nachmittag hab ich dann soccer, also Fussball genommen. Am Mittwoch ist in meiner Schule Tag der offenen Tuer, also kann ich mich mit den Klassenraemen und Lehren vertraut machen, bevor ich mich am Freitag in den Schulalltag stuerze. Am abend haben wir dann zusammen gekocht und ich hab eineReissosse gekocht, welche meiner Familie und mir selber sehr gut geschmeckt hat. Puuh, jetzt denken die, ich kann kochen :D Heute sind meine Gastschwester und ich sehr frueh aufgestanden, da wir zusammen mit Oma die Hunde ausfuehren wollten. Naja, es war eher wandern. Wir sind in den Nationalpark gefahren, wo ich zum ersten Mal ne echte, wilde Klapperschlange gesehen habe. Sie lag einfach auf dem Weg und als ich mich zu ihr hingehockt habe, hat sie sich so typisch zusammengerollt und mit dem Schwanz geklappert. Sehr aufregend! Danach sind wir zu Oma gefahren, wo wir ein superleckeres Essen gezaubert haben. Als Vorspeise ausgezeichneten Salat, danach in feine Scheiben geschnittene, rohe Kartoffeln, die man zusammen mit Zwiebeln in der geschlssenen Pfanne duenstet. Danach gings ab in den Pool, das ist bei den Temeraturen, die hier in Arizona herrschen auch noetig.
Naechsten Freitag wollen wir zum campen an einen See fahren, wo ich ziemlich viele andere Familienmitglieder und Freunde kennenlernen werde. Wir haben riesige Wohnmobile und werden die Jetskis mitnehmen, also denke ich nicht, dass wir uns langweilen werden.
Also, die ersten drei Tage hab ich hinter mir.
Es ist alles so unglaublich spannend. Hoffe, euch gefaellts!
Liebe Gruesse aus Arizona,
eure Karo
Es lief zwar alles glatt, ich habe keine Papiere vergessen, (yey :D ) aber der Flug von Frankfurt nach L.A war eklig. Ich bin eingeschafen und aufgewacht in der Hoffnung, vielleicht 4 Stunden geschlafen zu haben, dabei wars ne halbe :( Jede Stunde hat so ein kleines Kind geschrieen, was das Zeug haelt, man haette die Uhr danach stellen koennen. Doch das alles vergisst man schnell, wenn man ploetzlich seiner Gastfamilie gegenueber steht, welche nen Plakat, Blumen und ein wundervolles Willkommenslaecheln auf den Lippen bereithaelt. Da standen meine Betreuerin, mein Gastvater, meine Gastmutter und eine meiner Gastschwestern. Die andere arbeitet in einem Sommercamp in den Bergen und kommt erst naechste Woche wieder. Die vier haben mich sehr herzlich aufgenommen. Da ich die letzten Tage in Berlin ziemlich lange auf war, hatte ich keine wirklichen Probleme mit der Zeitumstellung. Als wir dann hier zu Hause ankamen, hab ich zuerst natuerlich mein Zimmer gesehen, es ist wundervoll. Dabei hab ich auch die vier Hunde kennengelernt, die hier auch wohnen. Einer von ihnen ist wirklich.. also ich meine WIRKLICH fett, man koennte dem Vieh einen Sattel umlegen!! Meine Familie ist sehr tierlieb, sie besitzt ausserdem noch neine Katze, Fischchen und 3 Pferde.Wir haben kurz geredet, wies mir halt so geht, wie mein Flug war etc. Ich komm gut mit dem Englisch zurecht, aber mir fehlen oft die Worte. Nachdem ich dann das ganze Haus gesehen habe, welches wirklich gross ist, gings dann ab ins Bettchen. Am naechsten Tag sind wir dann erstmal zu meiner neuen Schule gefahren, um mich anzumelden, da sie schon diesen Freitag beginnt. Nachdem wir unsere Dokumente abgegeben haben, hiess es, dass wir spaeter wiederkommen sollen. Also gings erstmal ins Target, einen rieigen Supermarkt, wo wir alle moeglichen Besorgungen gemacht haben. Dann sind wir essen gegangen um anschliessend mein handy USA-tauglich zu machen. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, sind wir kurz bei Oma und Opa, so werden die Eltern meiner Gastmutter genannt, gefahren. Zwei sehr sehr sehr sympatische Personen, es war unglaublich. Da die beiden aus Deutschland sind, hab ich mich gleich ein bisschen heimischer gefuehlt. Ich vermisse meine Familie und meine Freunde (falls ihr das lest: ich denke sehr oft an euch, in Liebe) und wenn man dann Leuten begenet, die dir so vertraut vorkommen ist es viel leichter. Oma hat mir sofort gesagt, dass ich immer zu ihr kommen kann, wenn ich Probleme habe oder einfach nur reden weil, da sie weiss, wie man sich bei so einem Auslandsjahr fuehlt, sie war ein Jahr in Grossbrittanien. Nach dieser tollen egenung gings dann ab zu meiner High School, wo ich meinen Stundenplan aussuchen wurfte. Jaaaa, aussuchen :D Ich habe drei Pflichtfaecher, Mathe, Englisch und american History und zusaetzlich hab ich dann noch engineering, also Ingenieuwissenschaften, physics, also Physik, philosophy und psychology genommen. Ich bin sehr zufrieden damit, da es mal was anderes ist, aber vor allem, da mich die ganzen Dinge total interessieren. Fuer den Nachmittag hab ich dann soccer, also Fussball genommen. Am Mittwoch ist in meiner Schule Tag der offenen Tuer, also kann ich mich mit den Klassenraemen und Lehren vertraut machen, bevor ich mich am Freitag in den Schulalltag stuerze. Am abend haben wir dann zusammen gekocht und ich hab eineReissosse gekocht, welche meiner Familie und mir selber sehr gut geschmeckt hat. Puuh, jetzt denken die, ich kann kochen :D Heute sind meine Gastschwester und ich sehr frueh aufgestanden, da wir zusammen mit Oma die Hunde ausfuehren wollten. Naja, es war eher wandern. Wir sind in den Nationalpark gefahren, wo ich zum ersten Mal ne echte, wilde Klapperschlange gesehen habe. Sie lag einfach auf dem Weg und als ich mich zu ihr hingehockt habe, hat sie sich so typisch zusammengerollt und mit dem Schwanz geklappert. Sehr aufregend! Danach sind wir zu Oma gefahren, wo wir ein superleckeres Essen gezaubert haben. Als Vorspeise ausgezeichneten Salat, danach in feine Scheiben geschnittene, rohe Kartoffeln, die man zusammen mit Zwiebeln in der geschlssenen Pfanne duenstet. Danach gings ab in den Pool, das ist bei den Temeraturen, die hier in Arizona herrschen auch noetig.
Naechsten Freitag wollen wir zum campen an einen See fahren, wo ich ziemlich viele andere Familienmitglieder und Freunde kennenlernen werde. Wir haben riesige Wohnmobile und werden die Jetskis mitnehmen, also denke ich nicht, dass wir uns langweilen werden.
Also, die ersten drei Tage hab ich hinter mir.
Es ist alles so unglaublich spannend. Hoffe, euch gefaellts!
Liebe Gruesse aus Arizona,
eure Karo
Samstag, 16. Juli 2011
Wie alles begann...
Natürlich, aller Anfang ist klein. Auch bei mir war dieses Auslandsjahr erst nur eine Idee, die ich schnell verworfen habe. Aber irgendwie kam ich immer wieder auf den Gedanken zurück und schließlich ist mein letzter Tag hier in Deutschland, genauer gesagt Berlin, angebrochen. Aber bis hier hin wars ein langer Weg.
Zunächst einmal musste der passende Reiseveranstalter gefunden werden. Wir, also meine Familie, bestehend aus Mutter, Vater, einem 4 Jahre älteren Bruder und meiner 16-jährigen Wenigkeit, haben uns für eine kleinere Organisation entschieden, die uns von Bekannten empfohlen wurde. Nach diversen Berwerbungsformularen und -gesprächen kam dann endlich die Bestätigung der Aufnahme in das Programm. YEAH!
Während eine Gastfamilie für mich gesucht wurde, musste ich einen Haufen Papiere ausfüllen, mich um mein Visum und viele, viele andere Dinge kümmern.
Dann, plötzlich eines Nachmittags mitten in der Woche: Ich bin gerade mit dem Essen fertig, da klingelt das Telefon. Ich nehme ab und mir wird verkündet, dass eine Gastfamilie für mich gefunden wurde! Es war ein unglaubliches Gefühl, ich war total aufgekratzt, aber vor allem glücklich. In diesem Moment habe ich zum ersten Mal realisiert, dass das alles kein Traum ist.
Neben Informationen über meine Gastfamilie, die ich in späteren Posts vorstellen werde, kamen natürlich auch Infos über den Wohnort, die Schuler, Betreuer etc.
Und dann der Schock: Ich fliege schon am 17. Juli!! Viel früher als andere Jugendlichen. Meistens geht es erst Ende August los, aber da in Arizona die Sommerferien früher enden als in anderen Staaten, flieg ich natürlich auch früher nach Amerika. Es ist schon blöd, dass einem so viel Zeit geraubt wird, immerhin haben meine Sommerferien gerade erst angefangen.
Zudem kam auch noch das Visum. Ich sag euch eins: Falls ihr vielleicht auch mal so ein Auslandsjahr machen wollt und es dann schon so weit ist, macht erledigt zuallererst diese Visumsgeschichte!
Es gibt nur 3 Konsulate in Deutschland, die die so genannten J1-Visen ausstellen und da ich in Berlin keinen Termin mehr bekommen habe, musste ich extra nach Frankfurt fliegen, um dort dieses verdammte Visum zu beantragen, nur um dann dort mehrere Stunden darauf zu warten, dass mir 3 simple Fragen wie z.B. "Wie lange wird dein Auslandsjahr dauern?" gestellt weren. Amen!
Das war letzte Woche Mittwoch. Wenn ihr bedenkt, dass ich schon heute fliege, versteht ihr, warum ich äußerst erleichtert war, als das Ding am Montag ankam. Danach hieß es nur noch Koffer packen und Abschied nehmen. Vor zwei Stunden habe ich mich von meinen besten Freunden verabschiedet. Es war grauenvoll. Das schlimmste ist, dass mein kleines Hirn nicht wahrhaben will, dass dieses Auslandsjahr wirklich stattfindet. Ich kann es einfach nicht realisieren. Bei der letzten Umarmung mit meinem besten Freund hats dann doch Klick gemacht und dann konnt ich die Tränen nicht mehr halten. Das ging dann noch eine Weile so, bis ich mich im Spiegel gesehen habe. Der Anblick war Anlass genug, um sofort damit aufzuhören.
So ein Abschied ist auch eine gute Gelegenheit, zu sehen, wer die wahren Freunde sind. Man merkt einfach wem etwas an dir liegt oder wem eine Serie im Fernsehen wichtiger ist.
So, das ist ja ein ziemlich langer Post.
Ich hoffe, ich konnte allen einen guten Überblick verschaffen.
Heute beginnt ein neuer Lebensabschnitt für mich. Was da so passiert, werdet ihr bald erfahren.
Bis dahin alles Gute,
eure Karo
Zunächst einmal musste der passende Reiseveranstalter gefunden werden. Wir, also meine Familie, bestehend aus Mutter, Vater, einem 4 Jahre älteren Bruder und meiner 16-jährigen Wenigkeit, haben uns für eine kleinere Organisation entschieden, die uns von Bekannten empfohlen wurde. Nach diversen Berwerbungsformularen und -gesprächen kam dann endlich die Bestätigung der Aufnahme in das Programm. YEAH!
Während eine Gastfamilie für mich gesucht wurde, musste ich einen Haufen Papiere ausfüllen, mich um mein Visum und viele, viele andere Dinge kümmern.
Dann, plötzlich eines Nachmittags mitten in der Woche: Ich bin gerade mit dem Essen fertig, da klingelt das Telefon. Ich nehme ab und mir wird verkündet, dass eine Gastfamilie für mich gefunden wurde! Es war ein unglaubliches Gefühl, ich war total aufgekratzt, aber vor allem glücklich. In diesem Moment habe ich zum ersten Mal realisiert, dass das alles kein Traum ist.
Neben Informationen über meine Gastfamilie, die ich in späteren Posts vorstellen werde, kamen natürlich auch Infos über den Wohnort, die Schuler, Betreuer etc.
Und dann der Schock: Ich fliege schon am 17. Juli!! Viel früher als andere Jugendlichen. Meistens geht es erst Ende August los, aber da in Arizona die Sommerferien früher enden als in anderen Staaten, flieg ich natürlich auch früher nach Amerika. Es ist schon blöd, dass einem so viel Zeit geraubt wird, immerhin haben meine Sommerferien gerade erst angefangen.
Zudem kam auch noch das Visum. Ich sag euch eins: Falls ihr vielleicht auch mal so ein Auslandsjahr machen wollt und es dann schon so weit ist, macht erledigt zuallererst diese Visumsgeschichte!
Es gibt nur 3 Konsulate in Deutschland, die die so genannten J1-Visen ausstellen und da ich in Berlin keinen Termin mehr bekommen habe, musste ich extra nach Frankfurt fliegen, um dort dieses verdammte Visum zu beantragen, nur um dann dort mehrere Stunden darauf zu warten, dass mir 3 simple Fragen wie z.B. "Wie lange wird dein Auslandsjahr dauern?" gestellt weren. Amen!
Das war letzte Woche Mittwoch. Wenn ihr bedenkt, dass ich schon heute fliege, versteht ihr, warum ich äußerst erleichtert war, als das Ding am Montag ankam. Danach hieß es nur noch Koffer packen und Abschied nehmen. Vor zwei Stunden habe ich mich von meinen besten Freunden verabschiedet. Es war grauenvoll. Das schlimmste ist, dass mein kleines Hirn nicht wahrhaben will, dass dieses Auslandsjahr wirklich stattfindet. Ich kann es einfach nicht realisieren. Bei der letzten Umarmung mit meinem besten Freund hats dann doch Klick gemacht und dann konnt ich die Tränen nicht mehr halten. Das ging dann noch eine Weile so, bis ich mich im Spiegel gesehen habe. Der Anblick war Anlass genug, um sofort damit aufzuhören.
So ein Abschied ist auch eine gute Gelegenheit, zu sehen, wer die wahren Freunde sind. Man merkt einfach wem etwas an dir liegt oder wem eine Serie im Fernsehen wichtiger ist.
So, das ist ja ein ziemlich langer Post.
Ich hoffe, ich konnte allen einen guten Überblick verschaffen.
Heute beginnt ein neuer Lebensabschnitt für mich. Was da so passiert, werdet ihr bald erfahren.
Bis dahin alles Gute,
eure Karo
Der Anfang eines Abenteuers...
Hallo da draußen!
Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Mein Name ist Karoline und diesen Blog habe ich erstellt, um mein Leben während meines Auslandsjahres zu dokumentieren. Ich fliege schon morgen in den wunderschönen Staat Arizona in den USA, wo ich 10 Monate bei einer Gastfamilie wohnen werde.
Hoffe, euer Interesse ist geweckt... viel Spaß beim Lesen :)
Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Mein Name ist Karoline und diesen Blog habe ich erstellt, um mein Leben während meines Auslandsjahres zu dokumentieren. Ich fliege schon morgen in den wunderschönen Staat Arizona in den USA, wo ich 10 Monate bei einer Gastfamilie wohnen werde.
Hoffe, euer Interesse ist geweckt... viel Spaß beim Lesen :)
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