Der Flug war wirklich anstrengend!
Es lief zwar alles glatt, ich habe keine Papiere vergessen, (yey :D ) aber der Flug von Frankfurt nach L.A war eklig. Ich bin eingeschafen und aufgewacht in der Hoffnung, vielleicht 4 Stunden geschlafen zu haben, dabei wars ne halbe :( Jede Stunde hat so ein kleines Kind geschrieen, was das Zeug haelt, man haette die Uhr danach stellen koennen. Doch das alles vergisst man schnell, wenn man ploetzlich seiner Gastfamilie gegenueber steht, welche nen Plakat, Blumen und ein wundervolles Willkommenslaecheln auf den Lippen bereithaelt. Da standen meine Betreuerin, mein Gastvater, meine Gastmutter und eine meiner Gastschwestern. Die andere arbeitet in einem Sommercamp in den Bergen und kommt erst naechste Woche wieder. Die vier haben mich sehr herzlich aufgenommen. Da ich die letzten Tage in Berlin ziemlich lange auf war, hatte ich keine wirklichen Probleme mit der Zeitumstellung. Als wir dann hier zu Hause ankamen, hab ich zuerst natuerlich mein Zimmer gesehen, es ist wundervoll. Dabei hab ich auch die vier Hunde kennengelernt, die hier auch wohnen. Einer von ihnen ist wirklich.. also ich meine WIRKLICH fett, man koennte dem Vieh einen Sattel umlegen!! Meine Familie ist sehr tierlieb, sie besitzt ausserdem noch neine Katze, Fischchen und 3 Pferde.Wir haben kurz geredet, wies mir halt so geht, wie mein Flug war etc. Ich komm gut mit dem Englisch zurecht, aber mir fehlen oft die Worte. Nachdem ich dann das ganze Haus gesehen habe, welches wirklich gross ist, gings dann ab ins Bettchen. Am naechsten Tag sind wir dann erstmal zu meiner neuen Schule gefahren, um mich anzumelden, da sie schon diesen Freitag beginnt. Nachdem wir unsere Dokumente abgegeben haben, hiess es, dass wir spaeter wiederkommen sollen. Also gings erstmal ins Target, einen rieigen Supermarkt, wo wir alle moeglichen Besorgungen gemacht haben. Dann sind wir essen gegangen um anschliessend mein handy USA-tauglich zu machen. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, sind wir kurz bei Oma und Opa, so werden die Eltern meiner Gastmutter genannt, gefahren. Zwei sehr sehr sehr sympatische Personen, es war unglaublich. Da die beiden aus Deutschland sind, hab ich mich gleich ein bisschen heimischer gefuehlt. Ich vermisse meine Familie und meine Freunde (falls ihr das lest: ich denke sehr oft an euch, in Liebe) und wenn man dann Leuten begenet, die dir so vertraut vorkommen ist es viel leichter. Oma hat mir sofort gesagt, dass ich immer zu ihr kommen kann, wenn ich Probleme habe oder einfach nur reden weil, da sie weiss, wie man sich bei so einem Auslandsjahr fuehlt, sie war ein Jahr in Grossbrittanien. Nach dieser tollen egenung gings dann ab zu meiner High School, wo ich meinen Stundenplan aussuchen wurfte. Jaaaa, aussuchen :D Ich habe drei Pflichtfaecher, Mathe, Englisch und american History und zusaetzlich hab ich dann noch engineering, also Ingenieuwissenschaften, physics, also Physik, philosophy und psychology genommen. Ich bin sehr zufrieden damit, da es mal was anderes ist, aber vor allem, da mich die ganzen Dinge total interessieren. Fuer den Nachmittag hab ich dann soccer, also Fussball genommen. Am Mittwoch ist in meiner Schule Tag der offenen Tuer, also kann ich mich mit den Klassenraemen und Lehren vertraut machen, bevor ich mich am Freitag in den Schulalltag stuerze. Am abend haben wir dann zusammen gekocht und ich hab eineReissosse gekocht, welche meiner Familie und mir selber sehr gut geschmeckt hat. Puuh, jetzt denken die, ich kann kochen :D Heute sind meine Gastschwester und ich sehr frueh aufgestanden, da wir zusammen mit Oma die Hunde ausfuehren wollten. Naja, es war eher wandern. Wir sind in den Nationalpark gefahren, wo ich zum ersten Mal ne echte, wilde Klapperschlange gesehen habe. Sie lag einfach auf dem Weg und als ich mich zu ihr hingehockt habe, hat sie sich so typisch zusammengerollt und mit dem Schwanz geklappert. Sehr aufregend! Danach sind wir zu Oma gefahren, wo wir ein superleckeres Essen gezaubert haben. Als Vorspeise ausgezeichneten Salat, danach in feine Scheiben geschnittene, rohe Kartoffeln, die man zusammen mit Zwiebeln in der geschlssenen Pfanne duenstet. Danach gings ab in den Pool, das ist bei den Temeraturen, die hier in Arizona herrschen auch noetig.
Naechsten Freitag wollen wir zum campen an einen See fahren, wo ich ziemlich viele andere Familienmitglieder und Freunde kennenlernen werde. Wir haben riesige Wohnmobile und werden die Jetskis mitnehmen, also denke ich nicht, dass wir uns langweilen werden.
Also, die ersten drei Tage hab ich hinter mir.
Es ist alles so unglaublich spannend. Hoffe, euch gefaellts!
Liebe Gruesse aus Arizona,
eure Karo
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